Indledning
Die Protagonistin, Karin, befindet sich am Küchentisch und betrachtet ihr Zeugnis, das von einer Vielzahl kurzer Wörter geprägt ist. Sie erwartet gespannt die Reaktion ihres Vaters, sobald er das aufgeschlagene Heft zu Gesicht bekommt.

Es ist bedauerlich, dass Karins Mutter keinen Wert auf ihre Zeugnisse legt. Solange Hitler und die Nazis das Land regieren, ist es ihr gleichgültig.

Die Mutter ist erschöpft, da sie als Putzfrau lange Arbeitszeiten hat.

Karin hat den Tisch gedeckt und wartet auf ihren Vater. Sie kniet auf der Bank am Fenster, um einen Blick auf die Straße werfen zu können.

Der gegenüberliegende Nachbar ist Herr Lerche, ein Mann, der einen Laden mit Schreibwaren besitzt.

Unter den Menschen wird Herr Lerche auch als Tintenvogel bezeichnet, da er klein und dünn ist. Zudem hat er eine große Nase und lange Finger, die stets von Tintenflecken verfärbt sind.

Früher betrieb er eine Zeitungsdruckerei, doch mittlerweile verkauft er Tinte, Federn, Hefte und Radiergummis.

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Uddrag
Karin hat mit dem Tintervogel einen stillen Pakt geschlossen. Marko hat Karin das Geigenspiel beigebracht. Und Karin denkt: "Wenn ich nur eine Geige hätte, könnte ich die schönen Melodien üben, die Marko spielt."

Aber in der Schule läuft es bei den Gesangsstunden mit Lehrer Herrn Jansen nicht gut. Karin erhält in Gesang nur eine Zwei. Doch ihr Vater tröstet sie: "Vielleicht bist du nicht so musikalisch begabt. Das ist auch nicht so wichtig."

Der Vater erzählt, dass er ab dem 1. Dezember eine feste Anstellung bei der Stadt hat. Die Stelle ist unkündbar.